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Die Nahrungsmittel-Industrie wendet folgende Strategie an um möglichst viel Kohle aus den Menschen zu pressen.
-Sie stellt minderwertige Nahrungsmittel her und schwatzt uns diese als hochwertiges Lebensmittel auf.
-Wenn Klever, verschafft sich das Unternehmen Anteile der Pharmaindustrie und zockt so 2-mal ab.
-Sie manipuliert und beeinflusst das Meinungsbild durch Werbung.
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Take 1
Die Nahrungsmittel sind in der Regel billig und mit minderwertigen Inhaltsstoffen gefertigt bzw. behandelt damit die maximale Gewinnspanne zum Ertrag kommt. Es werden lächerliche Verzehrgründe erfunden die mit Werbeslogans wie zb. "mit Calcium" untermalt werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Menschen so gut wie alles in sich rein stopfen, weil die nette Hochglanzwerbung es ja auch total gut mit uns meint. Sie teilen uns mit das kein Zucker drin ist und packen ein paar Plastik Vitamine rein, die sowieso keinen Zweck erfüllen. Dann paart man das ganze noch mit dem Lächerlich machen von Körperlicher Bewegung, indem man symbolisiert das es doch viel leichter ist den 0,1% Fett Jogolé Joghurt zu sich zu nehmen. Streng nach dem Motto: „Fit und Gesund durch Chemie.“
Take 2
Immer schön die bösen Zusätze an die Grenze des machbaren dosieren und diese auch nicht überschreiten, dann kippen die Menschen nicht gleich um. Andernfalls würde es ja auch kostspielig werden, denn es gibt ja das Produkthaftungsgesetz.
Take 3
Sollte es Menschen geben die doch etwas wissen oder sich gar grundsätzlich mit Nahrungsmitteltoxikologie beschäftigen und dann Informationskampagnen starten, hat man inzwischen soviel Geld gemacht, das diese sowohl die Politik sponsern und auch die Medien bezahlen. Diese lassen dann so viele "Experten" umher laufen um zu verkünden dass alles im Lot ist und den unbedenklichen Verordnungen entspricht. Damit haben die Konzerne das Problem neutralisiert und verdienen lustig weiter.
Oder kennt zB. jemand den Fleisch Lieferanten der für den Gammelfleisch-Skandal verantwortlich war?... Natürlich nicht, denn das ist schließlich eines der Tagewerke der Fleisch Industrie. In dem Fall, ist es nur durch Zufall aufgeflogen.
Die meisten
merken gar nicht was gespielt wird auf dem Lebensmittelmarkt, weil die Kluft zwischen Fehlwissen und richtiger Information einem Grand Canyon gleicht. Aber jeder hat selbst die Möglichkeit einmal darüber nach zu denken was es bedeutet Grenzwerte von Toxinen bzw. E-Stoffen auszuschöpfen. Den wenn man mehrere Lebensmittel zu sich nimmt die im Grenzbereich liegen, hat man die Tägliche Dosis um ein vielfaches überschritten.
Diese Toxine bzw. E-Stoffe sind die Ursache für viele schwere und leichte Krankheiten die wir Täglich als unbedeutend einstufen bzw. einfach als Alltags-Weh-Wehchen kategorisieren.
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Noch immer wird die umstrittene Substanz "Glutamat" als sogenannter Geschmacksverstärker in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt.
Und das, obwohl es sich hierbei um einen der schwersten legal zugelassenen Gehirnzerstörern handelt, der in Schweden daher seit langem verboten ist.
Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die, unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels, ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um so den Absatz geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen. Da die verschieden gebräuchlichen Glutamate (Natrium Glutamat, Kalium Glutamat, Calcium Glutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von dem Glutamat bzw. Mononatrium Glutamat die Rede sein.
Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäure-Verbindung, die über die Schleimhäute ins Blut und von dort in unser Gehirn gelangt, weil die kleinen Moleküle des Glutamats die schützende Blut-Hirnschranke problemlos überwinden.
Im Unterschied zwischen den eigentlichen Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend high, sondern es erzeugt künstlich Appetit, weil es die Funktion des Stammhirns stört. Das Stammhirn, auch Limbisches System genannt, regelt neben den elementaren Körperfunktionen auch die Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger.
Durch die Störungen erzeugt das Glutamat Schweißausbrüche und Stresswirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzrasen. Bei zahlreichen Menschen führt es zu Migräneanfällen. Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehreren Stunden nachhaltig ab.
In Tierversuchen führte Glutamat zu schweren Gehirnschäden (Alleine deshalb schon hätte es nicht zugelassen werden dürfen. Das ist gesetzlich festgelegt und in dem Fall erfolgreich ignoriert worden).
Wurde es schwangeren Ratten in Dosierungen verabreicht wie sie z.B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen üblicherweise enthalten sind, konnte sich beim Embryo kein vollständiges Nervensystem entwickeln.
Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Auch die schwersten Gehirnschäden nach einem Schlaganfall entstehen nicht nur dadurch, dass der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört. Die so zerstörten Zellen setzen große Mengen Glutamat frei, das bei vielen die eigentliche Hauptzerstörung verursacht.
Die Nahrungsmittelindustrie nimmt solches in Kauf und hat mit großzügigen Geldspenden bewirkt, dass sich mit den wenigen Zeitungsartikeln gegen Glutamat kein Skandal entwickeln konnte.
Vom Einsatz solcher Geschmacksverstärker hängen Milliardenbeträge ab. Würde z.B. der Eigengeschmack von Tüten-Spargelcreme-Suppe plötzlich wahrnehmbar werden, so würde das nach salziger Mehlpampe schmeckende Aroma von der Menschheit als ungenießbar empfunden.
Ähnlich wie eine Taube, die von mehreren Autos überrollt wurde und von einem Verhungernden auch aufgegessen würde, machen die Geschmacksverstärker die Essleistung des Konsumenten vom Aroma der gekauften Produkte abhängig, indem diese den Geschmackssinn betäuben und eine physische Sucht hervorrufen. Auch in der Mensa F.H. Hamburg wurden alle Suppen, Soßen und Dressings, Marinaden sowie Hackfleischprodukte mit diesen gefährlichen Substanzen angereichert.
Lebensmittelchemiker behaupteten 1954 paradoxerweise, dass das gewisse Tröpfchen, etwa die Glutaminsäure, zur geistigen Steigerung der Leistungsfähigkeit taugen würde, weil diese Substanz ja auch natürlich in unserem Gehirn vorkommt und es daher auch logisch wäre, die Substanz künstlich in rauen Mengen zu verzehren.
Die Schaltkreise des Gehirns sind auf Nervenbahnen, den Neuronen, aufgebaut. Signale wandern als elektrische Impulse durch die Nervenbahnen. An den Verbindungsstellen solcher Bahnen befinden sich die Synapsen. Erreicht ein Signal die Synapse, so werden wenige Moleküle eines Neurotransmitters per elektrischem Signal eines gegenüberliegenden Neurons eingeschaltet, sofern dieses nicht durch andere Neurotransmitter auf inaktiv geschaltet wurde.
Eines dieser Neurotransmitter ist die Glutaminsäure. Um die elektrischen Signale übertragen zu können, erzeugen die Neuronen eine Zellenspannung von ca. 70 mV (Millivolt). Die Nervenbahn hat die Gestalt eines feinen Schlauches, gebildet durch die Nervenmembran. Innen negativ und außen positiv geladen wird, um ein Signal zu übertragen, eine Molekül-große Schleuse geöffnet, die positive Kalzium-Ionen hinauslässt, und zwar so, dass an dieser Stelle eine Umpolung entsteht.
Die Umpolung öffnet, durch elektrische Felder gesteuert, weitere Ionentore, und zwar so, dass sich das elektrische Signal vorwärts ausbreiten kann. Hinter der Umpolung werden durch ähnliche Tore positiv geladene Ionen hereingelassen, die die alte Polung wieder herstellen.
Ähnlich einem selbsttaktendem Schieberegister wandert das Signal in festgelegter Richtung weiter.
Die effektive Beschleunigungsspannung, die die 70 mV-Zelle zurücklegt, entspricht 100kV pro cm. Bei diesen Betriebsbedingungen ist es verständlich, dass jeder Nervenimpuls an Teilen der Membran kleine Beschädigungen verursacht, weil Isolationsdurchschläge entstehen und das elektrische Feld ähnlich einem elektrostatischen Lautsprecher die Membran in starke Schwingungen versetzt. Diese Schäden müssen ständig von einer Reparaturautomatik in der Zelle behoben werden, damit kein Kurzschluss entsteht.
Wird ein Neuron mit ununterbrochenen Dauersignalen bombardiert, so wird es in kurzer Zeit zerstört, weil die Reparaturautomatik die Schäden nicht mehr schnell genug beheben kann oder gemeinsam mit der Zelle die Energie aus geht.
Der Geschmacksverstärker Glutamat ist eine Glutaminsäure-Verbindung, die, wie andere Rauschgifte auch, mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gelangt eine solche Substanz in den Blutkreislauf, so ergibt sich im Gehirn eine ähnliche Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Wasser übergossen wird. Überall in den dazu gehörigen Subsystemen entstehen Störimpulse, die die Datenverarbeitung in Chaos stürzen. So wie die Kurzschlüsse im nassen Computer die Schaltkreise zerstören, so schießen die durch den unechten Neurotransmitter erzeugten Dauerimpulse in unserem Gehirn die Neuronen durch.
Um die Dauerdröhnung des Glutamats überleben zu können, schaltet eine Automatik in den noch unzerstörten Neuronen schließlich die Sensoren für diesen Neurotransmitter ab. So kann kein gefährliches Dauersignal mehr entstehen.
Alles scheint wieder normal zu sein, bis das Nervengift den Körper verlassen hat.
Nun fehlen jedoch die abgebauten Sensoren. Die normalen Neurotransmitter der angrenzenden Zelle reichen nun nicht mehr aus, ein korrektes Signal zu übertragen. Der Datentransfer ist nun unterbrochen. Der Mensch ist süchtig. Es besteht ein erhöhtes Verlangen nach Nahrungsmitteln, in denen Glutamat enthalten ist, um dieses Defizit durch falsche Neurotransmitter zu überwinden.
Weil die Vokabel „Glutamat“ einen schlechten Klang hat, taucht Glutamat oft unter dem Tarnkäpplein namens „Hefeextrakt“ auf. Wie man sich davor schützen kann: Beim Einkaufen von Nahrungsmittel sollte man immer die Etiketten bzw. die Inhaltsangabe lesen. Man kaufe nichts mit Geschmacksverstärkern oder E-Nummern der 600er Serie. Auch E-605 ist ein Nervengift, Kaliumglutamat, Kalziumglutamat oder Glutaminsäure etc. Man kauft am Besten Nichts, das mit „Würz“ beginnt oder Dinge enthält wie: Würze, Würzsalz, Würzsoße, Würzstoff, Würzmittel etc.
„Würze“ steht leider allgemein als Synonym für Geschmacksverstärker und hat mit dem eigentlichen Würzen nichts gemein. Wegen dieses Synonyms muss es z.B. auf Sojasoßen nicht extra ausgewiesen sein. Dort wird man ebenfalls nur Würzsoße auf dem Etikett vorfinden.
Außerdem sollte man keine Fertignahrung mit nicht eindeutiger Zusammensetzung kaufen. Diese erkennt man, wenn z. B. drauf steht: mit Salamischeiben oder mit Ketchup usw.
Hier wird nicht darauf eingegangen was in den Salamischeiben und im Ketchup enthalten ist.
Mit etwas Übung können Sie dem Stoff leicht aus dem Wege gehen.
"Selber Kochen und Vollwertig ernähren! Geschmacksverstärker sind Geständnisse an die Unfähigkeit. Denn wenn das Essen nicht wohl bekommt, hat der Koch versagt. Wenn man Unterwegs ist, bewusst drauf achten was man Auswärts isst. So lernt man auch wieder was Genuss wirklich bedeutet."
Liebe Grüße, Ingo Axer/ PHO
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Glutamat Pseudo-Studie
Glutamat Doppelblindstudie
Es gibt eine gefälschte Doppelblindstudie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und den Glutamat-Herstellern, nach denen Glutamat unbedenklich sein soll. Sie stützten sich dabei auf ein Wissenschaftlertreffen, das von der Glutamat-Industrie bestellt und bezahlt wurde. Das so genannte „Hohenheimer Konsensus-Gespräch“.
Von Firmen wie Nestlé und Knorr wird dieses „Treffen“ gern als Beleg für die Unbedenklichkeit des Zusatzes angeführt.
Aber wenn es doch so unbedenklich ist, muss man dann jemandem ein Treffen als Studie unterjubeln? Und warum hat man auf der „Märchen-Treffen-Studie“ die Placebos durch Aspartam ausgetauscht?
Deshalb!
...Lange hat es gedauert, bis der Krefelder dahinter kam - sein "Cluster-Kopfschmerz" quälte ihn immer dann, wenn sein Essen einen bestimmten Zusatz enthielt: Glutamat.
Glutamat ist der wichtigste Zusatzstoff der Lebensmittelindustrie und vermutlich einer mit den weitreichendsten Auswirkungen. Der Stoff kann eine Fülle von Beschwerden auslösen: Kribbeln am Hals, Schmerzen in Brust und Nacken, auch Kopfweh, Herzklopfen, sogar Schwindel und Muskelkrämpfe etc... Er kann auch zu Bauchkrämpfen führen, zu Erbrechen und Durchfall. Bei einer bereits veröffentlichten Untersuchung in den USA gaben 43 Prozent von 3.222 Befragten, die regelmäßig mit Glutamat würzen, an, unter diesen Schmerzen zu leiden.
Glutamat kann dick machen, es ist womöglich einer der Hauptschuldigen für die Epidemie Übergewicht in der westlichen Welt. Und: Glutamat geht auf den Geist. Es kann Hirnzellen zerstören - in hoher Dosis, aber auch schon beim normalen Verzehr durch Kartoffelchips und Tütensuppen, so meinen zumindest manche Forscher.
"Zu viel Glutamat bringt uns um den Verstand", sagt Professor Konrad Beyreuther, Alzheimer-Forscher und Staatsrat in der baden-württembergischen Landesregierung. Das Risiko steige mit den Verzehrmengen. Ein Grenzwert ist nicht erwiesen. Der weltweite Absatz hat sich seit 1976 verfünffacht, auf 1,5 Millionen Tonnen im Jahr 2001. Das weiße Pulver ist in nahezu allen Fertigprodukten enthalten. Es schmeckt würzig, humani, so Japaner, "köstlich". Es sei "das höchste der Gewürze", schwärmte ein Genussexperte in der FAZ: "Bis zum Rausch glüht und blüht es auf der Zunge."
Der so genannte Geschmacksverstärker ist beliebt bei Food-Konzernen, weil er Geschmack billig macht. Der Preis ist das Maß, vorgegeben vom Billig-Champion Aldi. Und immer wieder gibt es offizielle Erklärungen, nach denen Glutamat unbedenklich sein soll. Das verkündeten noch im vergangenen Sommer die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und das Bundesinstitut für Risikobewertung. Sie stützten sich dabei auf ein Wissenschaftlertreffen, das - was bislang nicht bekannt war - von der Glutamat-Industrie bestellt und bezahlt wurde, das so genannte Hohenheimer Konsensus-Gespräch, das auch von Firmen wie Nestlé und Knorr gern als Beleg für die Unbedenklichkeit des Zusatzes angeführt wird.
In den USA ist der Stoff schon seit 1959 als Lebensmittelzusatz zugelassen. Er wird von der EU in die sicherste Kategorie der Additive eingestuft. Doch viele schädliche Wirkungen haben die Forscher erst lange nach der Zulassung festgestellt. 1968 beschrieb der Arzt Dr. Robert Ho Man Kwok in einem Brief an das New England Journal of Medicine erstmals das "merkwürdige Set von Symptomen", das später als "Chinarestaurant-Syndrom" berühmt werden sollte. Etwa zur gleichen Zeit kam heraus, das Glutamat bei Versuchstieren zu Hirnschäden führt.
Dabei ist Glutamat eigentlich eine "gute" Substanz. Der Mensch braucht es - als Botenstoff im Gehirn beispielsweise. Er ist in vielen Nahrungsmitteln von Natur aus enthalten: in Eiern, Tomaten, Rindfleisch. Selbst Muttermilch enthält 22 Milligramm pro hundert Gramm, Sojasauce 1.090 Milligramm, Parmesan gar 1.200. Zum Gift wird es erst im Übermaß.
Schlechte Wirte nennen es "Maria Hilf". Es ist in "Hühnersuppe mit Nudeln" von Knorr enthalten, in "Chicken Noodle Soup" von Campbells, in vielen Maggi-Erzeugnissen wie "Rindsbouillon" und "Pastaria Spaghetti Bolognese", auch in der "Fünfminutenterrine". Es ist in vielen Schinken drin, in fast jeder Salami, in Leberwurst, Fleischsalat und in "Chipsletten" von Bahlsen usw...
"Würze" ist eine der vielen Bezeichnungen, unter denen Glutamat auf dem Etikett erscheint. Dort kann auch "Natriumglutamat" stehen, E 621 bis E 625, oder "Geschmacksverstärker". Es kann auch unter den Bezeichnungen "Aroma", "Karrageen", "Maltodextrin", "Weizenprotein" oder "Trockenmilcherzeugnis" auftauchen. In Tütensuppen ist es oft unterm Tarnkäpplein "Hefeextrakt" präsent.
Das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat "keine Bedenken" gegen die gelegentliche Verwendung geringer Mengen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) meint sogar, selbst bei häufigem Verzehr größerer Mengen sei "kein schädigender Einfluss" zu erwarten. Beide stützen sich auf die Ergebnisse der großen Glutamat-Konferenz von 1996 unter Leitung des Hohenheimer Professors Hans Konrad Biesalski. Sie befanden, Glutamat stünde in "keinem Widerspruch zu einer gesunden Ernährung" und habe "auch in hohen Dosen keine spezifischen Nebenwirkungen".
Das Treffen fand auf Wunsch des Glutamat-Weltmarktführers Ajinomoto statt, vermittelt über den Glutamat-Informationsdienst im hessischen Kronberg, bezahlt vom Verband der europäischen Glutamat-Hersteller COFAG (Comité des Fabricants dAcide Glumatique de la Communauté Européenne). Wobei die Professoren kein Geld bekommen hätten, versichert Organisator Biesalski.
Biesalski hat den Konsenshandel mittlerweile professionalisiert und dabei eine Firma namens FEP Science in Esslingen zwischengeschaltet, die seiner Gattin Ursula gehört. Der Professor stellt dann gewissermaßen amtliche wissenschaftliche Bescheinigungen aus, das "Konsensus-Papier".
Die Untersuchungen, auf die sich Biesalskis Glutamat-Runde stützte, waren allerdings nicht immer seriös. Bei einer Studie beispielsweise die, die Unschädlichkeit von Glutamat beweisen sollte, kam eine Vergleichssubstanz zum Einsatz, die einen ähnlichen Effekt hat: der Süßstoff Aspartam. Ein klarer Verstoß gegen die Grundregeln von Doppelblindstudien. Bei diesen Studien muss neben der zu prüfenden Substanz ein wirkungsloser Stoff verabreicht werden. Und zwar das "Placebo" und kein Aspartam.
Hinzu kommt ein weiteres zentrales Entlastungsargument, das ebenfalls auf tönernen Füßen steht: Experten behaupten, das die Blut-Hirn-Schranke die grauen Zellen vor zu viel Glutamat zufuhr bewahre. Nicht alle Forscher teilen diese Meinung. Die Schranke sei keineswegs eine absolute Barriere, hält der Heidelberger Hirnforscher Konrad Beyreuther dagegen. Sie sei in der Kindheit noch nicht voll ausgebildet und überdies von der Tagesform des Besitzers abhängig. Viele Krankheiten, darunter ausgerechnet Alzheimer, könnten beeinflusst werden. Beyreuther sei "ganz sicher, das es durch Glutamat bei manchen Menschen Schäden gibt". Seine Frau habe ebenfalls unter dem Chinarestaurant-Syndrom gelitten und sich "permanent erbrochen."
Entgegen dem Hohenheimer Glutamat-Konsensus bleiben viele Wissenschaftler skeptisch. US-Forscher Russel L. Blaylock vermutet, dass Glutamat aus Industrienahrung die natürliche Gewichtsregulation entgleisen lässt. "Übergewicht ist eine der konstanten Folgen des Glutamat-Syndroms." So seien glutamat-gefütterte Versuchstiere in "grotesker Weise" dick geworden.
Glutaminsäure wird auch gezielt an Menschen verabreicht: Pillen wie "Gluti-Agil" oder "Glutamin-Verla" sollen die geistige Leistungsfähigkeit verbessern - und müssen dafür natürlich die Blut-Hirn-Schranke durchdringen. Diese Pillen enthalten eine Glutamat-Dosis, die etwa der einer Packung Knabber-Chips vergleichbar ist. Auf dem Beipackzettel wird vor Nebenwirkungen gewarnt: "motorische Unruhe", "Bewegungsdrang", "Schlafstörungen". All das ist heute weit verbreitet, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, man nennt es: Hyperaktivität. Auf den Chips-Packungen im Supermarkt, auf Quick-Lunch-Bechern und Beutelsuppen fehlt eine solche Warnung.
HANS-ULRICH GRIMM, 48. Autor der Bestseller "Die Suppe lügt" und "Aus Teufels Topf". Er lebt in Stuttgart.
"Selber Kochen und Vollwertig ernähren! Geschmacksverstärker sind Geständnisse an die Unfähigkeit. Denn wenn das Essen nicht wohl bekommt, hat der Koch versagt. Wenn man Unterwegs ist, bewusst drauf achten was man Auswärts isst. So lernt man auch wieder was Genuss wirklich bedeutet."
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